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      Audiometrie Untersuchung eines Merle Chis in der Klinik Obergrund  in Luzern

       

      Am 17.4.09 Wurde bei unserem unser K- Wurf in Luzern die Audiometrie durchgeführt. Herr Dr. Steffen teilte mir mit,

       dass laut einer neuen Studie ca. 20 % aller merle Hunde Einschränkungen des Gehörs aufweisen.

       (dies betrifft nicht nur Chihuahuas, sondern alle Hunde mit  Merle Zeichnung)

      Durch gewissenhafte Zucht und den Test sämtlicher Merles, auch der kryptischen, ist bei uns bisher noch nie eine eingeschränkte Hörfähigkeit aufgetreten.

      Ebenso sind keine Defekte oder einschränkungen bei der Augenuntersuchung festgestellt worden.

      Ich möchte nochmals darauf hinweisen, wie wichtig diese und andere Untersuchungen sind bei der Merle Zucht.

      Die Frage, ob ausser mir noch andere Chihuahua Züchter in der Schweiz die Untersuchung machen  hat mir der Facharzt leider mit NEIN beantwortet.

      Traurig, an jeder Ecke werden unterdessen auch in der Schweiz Merle - Chis vermehrt .

      "Verantwortung statt Profit" eigentlich doch das Argument der Gegner...

       

      papierlose Merle -Chihuahuas / merle Chihuahuas ohne Tests


      In letzter Zeit werden auch in der Schweiz immer mehr Merle Chihuahuas und Chihuahuas aus Merle- Verpaarungen angeboten, meist ohne Papiere.

      Fakt ist , dass die "papierlosen" Züchter keinerlei Vorschriften haben, mit was für Hunden sie züchten dürfen, keine Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere machen müssen. Die merle-Welpen werden meistens ohne Augen und Ohrenuntersuchungen abgegeben . Die  Merleträger- Tiere werden willkürlich, wenn überhaupt deklariert, es findet kein Gentest statt.

      Folge: Es lässt sich bei optischen nicht-merle Hunden nicht nachvollziehen, ob ein Hund das Merle Gen trägt oder nicht, denn er hat ja keinen Abstammungsnachweis und keinen Gentest...

      Immer mehr wollen diese Exoten zwar züchten, aber der Aufwand, der damit verbunden ist, ist einem dann doch zu gross.

       Aber es geht ja einfacher: Nur mal schnell 2 Hunde mit schöner Fellzeichnung  miteinander  verpaaren. Jeder Welpe ist herzig, es finden sich immer wieder Käufer, die nicht so genau nachfragen und unter dem Strich bleibt erst noch Geld übrig, man hat ja nur geringe Tierarztkosten und wenig Aufwand,  ohne all die teuren  Tests...

      Diese Einstellung ist  falsch, will man Merle Chihuahuas züchten . Diese Leute haben noch nicht  begriffen, was das Merle-Gen ist. Dass es definitiv vererbt werden kann ohne sichtbar zu sein und in späteren, in falschen Verpaarungen  Schaden anrichten kann.

       Merle Zucht ist nichts für jemanden, der "nur mal schnell ohne Aufwand einen Wurf" machen will.

      Unter solchen Voraussetzungen sind die Argumente der Merle- Gegner verständlich.

      Fragen sie bei  Merle Chihuahuas immer nach der Audiometrie Untersuchung und dem Augentest. Beides hat nur Hand und Fuss, wenn sie die Ergebnisse auf den offiziellen Formularen der entsprechenden Fachkliniken zu sehen bekommen.

      Fragen sie bei Welpen aus merle Verpaarungen, die eine "ganz normale" Fellzeichnung  haben, immer nach dem Gentest. Nur so wissen sie, ob sie einen Merle oder nicht- Merle Chihuahua kaufen!

      UND: glauben sie nicht  alles, was sie in verschiedenen Chihuahua- Foren über Merle lesen. Viele Horrorgeschichten sind durch die heutigen Möglichkeiten Vergangenheit. Immer wieder wird auf amerikanische Seiten verwiesen, wo Welpen ohne Augen oder taub geboren  wurden.

      Dies passiert nur bei grobfahrlässigen Verpaarungen und bei "Züchtern", die sich nicht an die oben erwähnten, unumgänglichen Regeln der Merlezucht halten. Kritik ist angebracht, doch sollte diese sachlich fundiert und nicht nur Vereins-politisch motiviert sein. Die Wissenschaft hat Fortschritte  gemacht. Es bieten sich viele Möglichkeiten, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab. Nutzen wir diese doch!

       

       

      schauen sie sich die folgenden Bilder an und urteilen sie selber, ob sie merle Hunde von ganz "normalen" Farben unterscheiden könnten :

       

      kleine-pfoten.ch
      drei ganz unterschiedliche Chihuahuas.
       Ein blue -merle- tan, ein Crème-weisser und ein sehr dunkler Schoko mit weissem Brustfleck.

      Alle drei sind nachweislich Merles obwohl es nur bei einem optisch erkennbar ist !

       

       

       

       

       

      Audiometrische Untersuchung

      Am Freitag, 04.01.2008 hatten wir die Möglichkeit, in der Tierklinik Obergrund in Luzern den Audiometrie-Test unserer Merles im Bild festzuhalten. Herzlichen dank an Herrn Dr.Steffen! Die Audiometrie ist die einzige Möglichkeit, die Hörfähigkeit eines Tieres wissenschaftlich belegt zu testen. Die Hunde werden ganz leicht sediert und nach ca. 5 Minuten wieder aufgeweckt. Kurze Zeit später ist dem Hund nichts mehr anzumerken.

       

       

      dem leicht sedierten Hund werden 4 Sonden unter die Kopfhaut gestochen, welche über Kabeln mit dem Computer verbunden sind. Am Nacken wird mittels einer Klemme ein weiteres Kabel fixiert.

       

       

      Mittels eines Kopfhörers werden akustische Impulse ins Ohr gesendet. Der Hundebesitzer hilft dabei mit, die Kopfhörer in der richtigen Position zu halten, während der Tierarzt den Computer bedient und die Messungen macht.

       

       

      auf dem Monitor lassen sich die Kurven ablesesen.

       

       

      so sehen die Zeugnisse eines beidseitig ohne Einschränkung hörenden Hundes aus

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      Die Möglichkeit, eines Merle Tests, nur mit Wangenabstrich besteht in Deutschland! Bitte an alle Merlezüchter, diese Möglichkeit auch zu nutzen, weil wir diese Fellzeichnung mögen und die Zucht seriös betreiben wollen. Ein Argument weniger für die Merle- Gegner!

      Die Adresse finden sie hier:

       

       


       

      Recklinghausen, 20.11.07

      Sehr geehrte Frau Frei,

       

      vielen Dank für Ihr Interesse an unseren genetischen Untersuchungen für Hunde. Wie gestern in unserer kurzen Nachricht angekündigt, möchte ich Ihnen heute ausführlichere Informationen zu unserem Merle-Gentest zusenden.

       

      -         Der Test ist aus einem problemlos mit der Post zu versendenden Backenabstrich durchführbar.

      -         Die Befundzusendung erfolgt 4-5 Werktage nach Probeneingang mit der Post.

      -         Eine telefonische Vorababfrage des Befundes ist möglich. Ebenso ist nach Absprache eine Zusendung des Befundes per FAX möglich.

      -         Wenn sie gleichzeitig Proben mehrerer Hunde einsenden, erstellen wir keinen Sammelbefund, sondern Sie erhalten für jedes Tier einen gesonderten Befund.

      -         Bei Angabe der Täto- oder Chipnummer des Tieres, erstellen wir zusätzlich ein kostenloses, auf das Tier bezogenes, hochwertiges Zertifikat über das Testergebnis.

       

      Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir Sonderkonditionen für Vereinsmitglieder anbieten. Diese Konditionen werden dann berücksichtigt, wenn der Vereinsname und die Mitgliedsnummer auf dem Auftrag angegeben werden oder eine Kopie der Mitgliedsbescheinigung beiliegt. Die Angabe dieser Daten muss bei jeder neuen Zusendung erfolgen.
      Für sämtliche genetischen Analysen gilt für Vereinsmitglieder bereits ab der ersten Probe immer die günstigste Rabattstaffel, so dass Mitglieder, unabhängig von der Probenzahl, immer den günstigsten Preis erhalten.

      Das Probenabnahmematerial wird kostenlos versandt.

       

      Preise je Probe ohne Mehrwertsteuer (bei Einsendungen aus der Schweiz fällt keine Mehrwertsteuer an!)

       

      Vereinsmitglieder:                50,00 Euro

       

      Einsender ohne Vereinsmitgliedschaft:

      Regulärpreis (1-3 Proben):       59,00 Euro

      Rabattpreis (4-6 Proben):        56,00 Euro

      Rabattpreis (7-10 Proben):      53,00 Euro

      Rabattpreis (>11 Proben):       50,00 Euro

       

      Zu Ihrer Frage, ob unser Befund wie der der Firma Genmark aussieht:

      Die Merle-Färbung wird durch ein „Springendes Gen“ verursacht. Diese Genveränderung können wir nachweisen, sodass die drei möglichen Genotypen mm (non-Merle) mM (Merle) und MM (double-Merle; homozygot Merle) unterschieden werden können. Bezüglich der „kryptischen Merle“ wird vermutet, dass diese durch eine verkürzte Version des springenden Gens verursacht wird. Ab wann ein verkürztes springendes Gen zu kryptischem Merle führt, ist der aktuellen wissenschaftlichen Literatur entnommen (Clark et al., 2006; PNAS 103(5):1376-81).

      Unabhängig davon, können wir die Länge des Springenden Gens auf den Baustein genau angeben und die Beurteilung Merle/kryptisches Merle nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand vornehmen.

      Eine Frage wäre für uns interessant: "Wie häufig wurde bei Ihren Hunden kryptisches Merle nachgewiesen?"

      Ich hoffe, ich konnte alle Ihre Fragen beantworten und würde mich über eine zukünftige Zusammenarbeit sehr freuen. Falls Sie noch weitere Fragen haben, steht Ihnen Herr Dr. ------------------. und ich jederzeit gerne zur Verfügung 

       

      Mit herzlichen Grüßen aus Recklinghausen

       

       

       

       

      Hier die Veröffentlichung des ersten Merle- Gentests in unserer Zuchtstätte. Dieser wurde in Amerika durchgeführt.

      Was (fast) niemand geglaubt hätte: die Hündin Dona dorado, ohne die geringsten Zeichen von Merle ist ein Merle Träger. sie wurde Schneeweiss geboren und zeigt mit 10 Wochen nur Schattenhaftes crème. Optisch ist sie Crème- weiss.

      Ihre Schwester, Dulce delicia, optisch eher gefleckt, mit Punkten an den Beinen, ist kein Merle.

       

      Interessierten werde ich die original pdf -Datei der Firma Genmark gerne per Email zustellen. Auch für Informationen über den Test stehe ich jedem Interessierten gerne zur Verfügung.

       

                 

      DONA dorado Mm (Merle)                                  DULCE Delicia mm (kein Merle)

       

                         Merle Chihuahuas

                             

       

      Auf einigen Internetseiten ließt man immer noch "Horrorgeschichten" über Merle.

      Mit dieser Seite wollen wir aufklären. Wir werden immer wieder aktuelle Berichte hinzufügen.

      Unser Verein steht voll und ganz hinter den Züchtern die gewissenhaft und verantwortungsvoll

      diese Chihuahuas mit der schönen Fellzeichung züchten.

       

      Berichte unseres 1.Vorsitzenden vom VRZ.e.V. finden Sie weiter unten.

      Unter anderem auch Auszüge von unserem Vereinsheft der Frühjahrsausgabe 2007.

       

       

      In den USA sind Merle´s uneingeschränkt zugelassen ! ! ! Auch vom AKC !

      http://members.cox.net/loveschihuahuas/

       

       

       

       

      Mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags.

      Hier ein Auszug ( in grau geschrieben) aus dem Buch:

      Praktische Genetik für Hundezüchter,

      Kynos-Verlag, Autor Dr.F.Krautwurst

      ISBN3-933228-52-2

      Anmerkungen sind in grün geschrieben.

       

      Locus M

      Gene der M-Serie (Marmorierungs-Serie).

       

      Ein genetischer Faktor, der im Fell eine marmorierende Färbung bzw. Fleckung auslöst.

      Er wird von den Genetikern der Marmorierungs-Serie zugeordnet.

       

      M      für marmorierende Färbung – auch als – Merle – bezeichnet

       

      m      keine marmorierte Färbung

       

       

      Beide Allele der M-Serie lassen drei Genkonstellationen zu: MM, Mm und mm.

      Die marmorierte Färbung bzw. Fleckung  des Fells kann nur in Erscheinung treten, wenn

      das dominante M-Allel mit dem nicht marmorierend wirkendem  m-Allel zur heterozygoten Mm

      Konstellation kommt. Dieser im Ergebnis eines unvollständig dominanten Erbgangs auftretende

      Genotyp ruft unregelmäßige regionale Pigmentaufhellung in Form von Sprenkelung und Fleckung

      hervor, wodurch zwei verschiedene Farbintensitäten des gleichen Pigmentes entstehen.

      Hund mit dem Genotyp mm sind merlefrei und weisen Farben auf, die von einen anderen

      Loci determiniert werden.

       

      Weiter können Sie lesen das es weit aus mehr Hunderassen mit Merle-Faktor gibt,

      es aber nicht sichtbar in Erscheinung tritt bei diesen Rassen.

       

      An dieser Stelle soll aber noch darauf verwiesen werden, dass der Merle-Faktor bei einer

      größeren Anzahl von Rassen vorhanden sein soll als im Allgemeinen angenommen wird

      Wills(1984) weist darauf hin, das offenbar das M-Allel stärker auf das schwarze als

      auf das  lohbraune Pigment einwirkt, so dass bei Letzteren die Kombination mit Mm keinen

      deutlichen Einfluss erkennen lässt und die betreffenden Hunde nicht als merlefaktoriell

      erkannt werden, obwohl sie es von ihrem Genbestand her sein sollen. Daraus kann man

      sicher ableiten, dass die Wirkungsweise des M-Alles auf unterschiedlichem Genbestand

      bei den verschiedenen Rassen auch variabel im Phänotyp zur Erscheinung gelangt.

        

      Was nicht verpaart werden darf!

      Die homozygote Konstellation den Merle-Gen MM führt zu fast völligem Pigmentverlust

      und kann Sinnesanomalien auslösen, deshalb sollte die Zucht mit marmorierten, meist

      unverständlicherweise als Tiger bezeichneten Mm-Hunden untereinander nicht mehr erfolgen,

      um den Genotyp MM zu eliminieren.

       

       

      Ein Bericht über MERLE aus der Wikipedia Enzyklopädie!

      Den Originalbericht in Englisch finden Sie unter folgendem Link:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Merle_%28coat_colour_in_dogs%29

       

      Hier ein Auszug ins Deutsche übersetzt, in grau geschrieben, für diejenigen

      die nicht über Englischkenntnisse verfügen:

       Anmerkungen sind in grün geschrieben.

       

      Merle ist eine Farbkombination im Fell. Es ist eine feste niedrige Farbe

      (normalerweise rot/braun oder schwarz) mit helleren blauen/grauen oder rötlichen Flecken.

      Die dem Fell eine gesprenkeltes Aussehen verleiht. Wobei die meisten Züchtungen von Merle

       gewöhnlich weiße Abzeichen aufweisen, wie z.B. an der Brust, unter dem Bauch. 

      Häufig haben diese Hunde bräunliche Punkte, gewöhnlich zwischen dem weiß und den

      dunkleren Teilen des Fells. Dieses sind alles unterschiedliche Farben von Merle,

      einige Hunde erscheinen vollständig Merle ohne weiß und Tan-Abzeichen zu haben.

       

      Anmerkung:

      So sollte und darf man nicht verpaaren!

      Deshalb sind wir

      strikt gegen Merle und Merle Verpaarungen

      und

      strikt gegen Merle und Merlegenträger Verpaarungen

       

      Wenn zwei Merle-Hunde verpaart werden,  entstehen durchschnittlich ein viertel

      der Welpen als doppelte Merle. Ein gewisser Prozentsatz dieser doppelten Merle

      können Augendefekte und/oder Gehörprobleme haben.

       

      Nur Merle mit normalfarbigen Hunden verpaaren!

      Dann entstehen auch keine Augen- und Ohrendefekte!

       

      Züchter die Kenntnisse über Merle haben und diese züchten möchten,

      verpaaren Merle-Hunde nur mit normalfarbigen Hunden.

       

      Ungefähr die Hälfte der Welpen sind dann Merlefarben ohne dass die Gefahr

      von Augen- und Ohrendefekten besteht.

       

       

       

      Folgende Links behandeln auch das Thema Merle und Genetik:

      http://www.lethalwhites.com/genetics.html

      http://bowlingsite.mcf.com/Genetics/Merle.html

       

       

       

       Richtige Verpaarung – gesunde Hunde!

       

       

       

       Hier nun wie oben schon mal angesprochen unser Vereinsheft - Ausgabe Frühjahr 2007

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      Blaue Hunde

       

      In dem nachfolgenden Text; entnommen aus der

      Fachzeitschrift: "Hunde 17/2002" können Sie einen Bericht

      von Frau Dr. med. vet. Claudia Nett-Metler,

      Spezialistin für Hautkrankheiten lesen.

      Sie arbeitet in der Dermatologischen Abteilung

      der Veterinärmedizinischen Universität in Lousiana.

      Hiermit möchte ich mich recht herzlich bei Frau Dr.med. vet.

      Claudia Nett-Metler bedanken dass ich Ihren Bericht

                     veröffentlichen darf.                                     

                     
                

                    

         

       

       

       

       

       

       

       

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